Fachbereich Deutsch - Projekte

Unser Erzählprojekt

Wir, die Klassen 7c und 7d hatten in diesem Frühjahr ein sehr interessantes Erzählprojekt. Die professionelle Erzählerin Suse Weisse war in mehreren Deutschstunden bei uns zu Gast. Das Besondere dabei war, dass wir die ganze Zeit gefilmt wurden. Frau Weisse trug uns zunächst die gefühlvolle Ballade „Die Bürgschaft" von Friedrich Schiller vor und erzählte uns schließlich spannende Fabeln wie zum Beispiel „Hase und Löwe", die wir dann mit unseren eigenen Worten nacherzählten. Außerdem sollten wir uns gegenseitig Standbilder vormachen, die die Emotionen der Ballade „Die Bürgschaft" von Friedrich Schiller widerspiegeln sollten. Die Standbilder präsentierten wir dann der ganzen Klasse. Auch zeichneten wir den Ablauf der Ballade farbenfroh und erklärten anschließend mit eigenen Worten, wie die Ballade ablief. Anschließend schlüpften wir in die Rollen der Reporter und der Schaulustigen und spielten die Stelle, an der das Opfer ans Kreuz geschlagen werden sollte. Die Reporter interviewten uns und stellten uns viele Fragen über die Kreuzigung. Wir mussten uns außerdem eine Strophe der Ballade aussuchen und sie zusammen in der Gruppe mithilfe von Requisiten und Geräuschen vortragen. Die anderen mussten die Strophe dann erraten. Zum Schluss lernten einige von uns Strophen der Ballade auswendig, andere schrieben eine moderne Version der Geschichte oder dachten sich einen passenden Rap aus. In der Klasse 7c wurde dies dann im Körnerpark aufgenommen und in der Klasse 7d gab es eine Abendvorstellung vor den Eltern und den geladenen Gästen.

Das Erzählprojekt hat uns sehr Spaß gemacht und war sehr hilfreich, da wir nun wissen, wie man Geschichten spannend erzählt. Wir sind schon sehr gespannt auf den Endschnitt.

9. Juni 2011 - Dusica Rakic, 7c

  • Erzaehlprojekt-1
  • Erzaehlprojekt-2
  • Erzaehlprojekt-3
  • Erzaehlprojekt-4
  • Erzaehlprojekt-5
  • Erzaehlprojekt-6

FörMig-Transfer

Nachdem wir drei Jahre am Sprachförderkonzept „FörMig“  teilgenommen haben, haben wir uns auch für das Folgeprojekt „FörMig-Transfer“ beworben. Die Chancen stehen gut, dass dieses bundesweite Projekt uns bei der Förderung aller Schüler mit erkennbarem  sprachlichen  Entwicklungsbedarf unterstützen wird.

Lehrerteams unterschiedlicher Klassenstufen und vor allem unterschiedlicher Fächer werden gezielt an der Verbesserung der Sprachkompetenz arbeiten. Erwerb eines bestimmten Fachwortschatzes, fachspezifische Textsortenproduktion, Präsentationstechnik und anderes sollen im Mittelpunkt der Arbeit stehen.

Ziel all dieser Maßnahmen ist die Stärkung der Lesefähigkeit, die sichere Beherrschung schriftlicher und mündlicher Darstellungsformen, die Förderung der Fähigkeit zur Begriffsbildung und damit der Abstraktionsfähigkeit.  Die Schülerinnen und Schüler werden so in die Bildungssprache eingeführt, die sie für ein wissenschaftliches Studium benötigen.

 

Mercator

Die Stiftung Mercator ist in Berlin und anderswo in der Sprachförderung tätig. Ziel ist es, vornehmlich in der Sekundarstufe I  Schülerinnen und Schüler durch Projektarbeit im Gebrauch der deutschen Sprache voranzubringen. Daher legen die Förderlehrer großen Wert auf produktive Formen des Unterrichts. Auch Ausflüge, Veranstaltungs-  und Museumsbesuche stehen auf dem Programm.

Die Stiftung bietet zudem unterstützende Ferienkurse an, die ebenfalls die schulische Arbeit begleiten und in denen beispielsweise auf den MSA vorbereitet wird.

Zur Zeit gibt es an der ADO vier Mercatorgruppen, die sich am Samstagvormittag in der Schule treffen.


 

Schülerbibliothek

Es ist unserem kürzlich pensionierten Kollegen Meier hoch anzurechnen, dass er sich über Jahre mit dem Aufbau einer Schülerbibliothek befasst hat. Das Ergebnis ist im zweiten Stock gleich über dem Lehrerzimmer zu betrachten: viele Bücher belletristischer oder sachlicher Art, Nachschlagewerke, auch Spiele und Unterrichtshilfen. Neben Klassikern der Weltliteratur finden sich vor allem Kinder- und Jugendbücher im Angebot für Leseratten und solche, die zur Leseratte werden wollen.
Frau Özcelik hatte die Ausleihe organisiert und Frau Schäfer hat diese Aufgabe jetzt von ihr übernommen. Sie kommt mehrmals die Woche und berät die Schüler hinsichtlich des geeigneten Lesestoffs und kümmert sich zudem um die Rückgabe der Bücher.
Frau Özcelik leitete auch eine Schreib-AG, die neben intensiver Lektüre die Mitglieder auch zu eigener Produktion anregte. Einige Texte wurden auch veröffentlicht. Es lebe das Elternengagement!